Grohnde: Sicher ist nur das Risiko

Atomkraftwerk

Resolutionsantrag der grünen Ratsfraktion Enger

Antrag

Der Rat der Stadt Enger appelliert an die zuständigen Stellen (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz als Atomaufsichtsbehörde und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit als entsprechend weisungsbefugte Behörde) aus Sicherheitsgründen eine vorzeitige Stilllegung des Atomkraftwerks Grohnde deutlich vor dem im Atomgesetz festgesetzten Laufzeitende zu veranlassen. „Grohnde: Sicher ist nur das Risiko“ weiterlesen

Die Odyssee der Bielefelder Straße

Die Bielefelder Straße war für Enger früher mal so etwas wir eine gute Stube der Stadt. Das war der Ort, wo man etwas einkaufen oder auch mal in die Kneipe ging. Dann kam eine lange Zeit des Winterschlafes, in der die Straße einen stetigen Verfall erlebt hat. An der Bielefelder Straße liegt das Gerbereimuseum, dessen Vorplatz am Ende eines spannenden Architekt*innenwettbewerbs erneuert wurde.

Auch die Bielefelder Straße selbst hat darauf hin eine Schönheitskur erhalten, die sich sehen lassen kann. Insbesondere die breiten Bürgersteige wirken sehr angenehm. Diese Straße wurde am vergangenen Samstag nun offiziell eingeweiht. Höhepunkt dieser Einweihung war das Stück „Odyssee“ des Bielefelder Theaterlabors. Dieses Straßentheater hat gekonnt den ganzen Raum der Bielefelder Straße genutzt und das Publikum bis zum Schluss mitgenommen. Ich war sehr begeistert.

Hier sind einige Eindrücke von Harald Wurm.

Etwas ausprobieren – Leerstände beleben

Grüne besuchen Zwischenzeitzentrale in Bremen

David Hasselhoff war nicht da. Das war für unseren Landrat Jürgen Müller und uns auch nicht überraschend, als wir das Bay-Watch an der Weser besucht haben. Denn dieses Gelände in einem der raueren Gegenden Bremens ist nicht die ideale Kulisse für eine Hochglanzserie.

Es ist ein freier Raum für Kunst, der hier im Industriegebiet gewachsen ist. Mit schiefen Häusern, die mehr Kunstwerk als Gebäude sind. Hier finden Ausstellungen und Parties statt. Kreative haben ein Zuhause gefunden. Das Bay-Watch war mit Sicherheit das ungewöhnlichste Projekt auf dem Programm der Bremenfahrt des grünen Stadtverbandes.

Ermöglicht wurde es durch die Zwischenzeitzentrale. Deren Arbeit stand im Mittelpunkt der grünen Fahrt in die Hansestadt vom vergangenen Wochenende. An deren Beginn haben Daniel Schnier und Oliver Hasemann eine umfassende Einführung in ihre Maßnahmen gegen Leerstand geliefert.

Empfangen haben sie uns im Wurst Case, einer ehemaligen Wurstfabrik. Es ist nicht nur der aktuelle Sitz der Zwischenzeitzentrale. Wurst Case beherbergt auch eine ganze Reihe von kleinen Unternehmen und Vereinen und ist so ein perfektes Beispiel für die Stärke des Konzeptes der Zwischennutzung.

Besuch der Zwischenzeitzentrale in Bremen

Da werden ehemalige Büroräume von Menschen bevölkert, die Puppen oder Taschen herstellen und verkaufen. In anderen Räumen sind gemeinnützige Vereine oder Künstlerinnen und Künstler eingezogen. Menschen können ohne großes Risiko etwas beginnen und sich ausprobieren. Leerstände werden mit neuem Leben gefüllt. Auch die anderen besuchten ehemaligen Leerstände in der Bremer Innenstadt wurden nach dem selben Prinzip wiederbelebt.

Wahrscheinlich wird es einen Ort wie das Bay-Watch nie im Kreis Herford geben. Das Prinzip lässt sich aber bestimmt auch hier umsetzen. Die Stärke der Zwischenzeitzentrale ist, dass sie eine Anlaufstelle für diejenigen sein kann, die einfach mal etwas starten wollen.

Auch bürokratische Hürden und Skepsis der Immobilieneigentümer werden durch die Zwischenzeitzentrale reduziert. Wir sind sehr zufrieden und angeregt aus Bremen zurückgekehrt. In den nächsten Monaten geht die Diskussion darüber weiter, wie auch bei uns vor Ort Leerstände belebt werden können. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir da offene Ohren stoßen. Dass Jürgen Müller dabei war und diese Exkursion so aufgeschlossen mit uns unternommen hat, war uns eine Freude.

Grüne Stellungnahme zum LEP

Titelbild

Erklärung der Grünen in Enger

In der letzten Ratssitzung haben wir als Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geschlossen gegen die „Detmolder Erklärung“ zum Landschaftsentwicklungsplan NRW gestimmt. Jetzt haben wir eine eigene Erklärung an die Staatskanzlei in Düsseldorf geschickt.

Darin haben wir klar die Verbesserungen im 2. Entwurf des LEP benannt. So freuen wir uns sehr, dass der Nationalpark Senne jetzt im LEP benannt ist. Auch das Fracking-Verbot wird von uns begrüßt. Beides sind grüne Erfolge.

Klar kritisiert wird von unserer Seite, dass im 2. Entwurf einige Ziele zu Grundsätzen herabgestuft wurden. Sie haben damit weniger verbindlichen Charakter. Insbesondere beim Thema Flächenverbrauch ist das eine bittere Pille. Wir Grüne stehen zum Ziel, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 5 ha/Tag zu reduzieren. Für eine Nachhaltige Entwicklung des Landes ist dieses Ziel unverzichtbar.

Gerade in Sachen Nachhaltigkeit droht der LEP so zum Papiertiger zu werden. CDU und SPD im Regionalrat spielen da eine sehr unrühmliche Rolle. Wir Grüne haben hier die Aufgabe, eine Gegenposition zur Betonkoalition zu formulieren. Die zunehmende Versiegelung der Böden in NRW erfordert klare Ziele.

Die Erklärung als PDF

Ein deutliches Zeichen gesetzt

Pressemitteilung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Enger

Es war ein sehr sonniger Herbsttag. Das Wetter hätte für die Demonstration gegen die drohenden Freihandelsabkommen kaum besser sein können. 250.000 Demonatrat*innen kamen am 10. Oktober nach Berlin, um gegen TTIP, CETA und TISA zu protestieren.

Auch die Engeraner Grünen waren vertreten. Ratsherr Maik Babenhauserheide war beeindruckt: „TTIP, CETA und TISA bedrohen unsere Daseinsvorsorge soziale und ökologische Standards, kulturelle Vielfalt und den Verbraucherschutz. Das können wir nicht einfach so zulassen. Ohne eine aktive und kämpferische Bürgerbewegung lässt sich dies nich verhindern. Eine viertel Million Menschen auf den Straßen von Berlin und mehr als drei Millionen Unterschriften sind starke Zeichen gegen diese Freihandelsabkommen. Die Reise nach Berlin hat sich gelohnt.“

Neben Maik Babenhauserheide waren auch Regine Steffen und Thomas Haemisch in der Hauptstadt. Für die Grünen in Enger geht es weiter.

Vernetzt

https://maiknrw.tumblr.com/post/131030336740/demo-gegen-ttip-und-ceta-in-berlin

Downloads zur Wahl am 13. September 2015

Am 13. September hat der Kreis Herford die Wahl. Mit Jürgen Müller könnte dieser einen kompetenten und überzeugenden Landrat bekommen. In Enger tritt Regina Schlüter-Ruff an, um erste grüne Bürgermeisterin der Widukindstadt zu werden. Hier ist das Werbematerial der beiden Kandidat*innen.

Der Flyer von Regina Schlüter-Ruff

Link zum Flyer von Regina Schüler-Ruff
Der Flyer für Enger

4 Versprechen von Jürgen Müller

Link zum Flyer von Jürgen Müller
Vier Versprechen von Jürgen Müller

Freifunk im Jugendzentrum Zebra

WLAN für alle ohne Überwachung und Abzocke

Im Rahmen der Aktion „Fraktion vor Ort: Freifunk – WLAN für alle ohne Überwachung und Abzocke“ hat die GRÜNE Landtagsabgeordnete Wibke Brems, Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz der GRÜNEN Landtagsfraktion, gemeinsam mit Regina Schlüter-Ruff, GRÜNE Bürgermeisterkandidatin und Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion in Enger, einen Freifunk-Router in den Räumen des Evangelischen Kinder- und Jugendzentrums Zebra in der Ringstraße in Enger aufgestellt.

„Digitale Teilhabe ist die zentrale Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit. Als freies Bürgernetz bietet Freifunk beste Möglichkeiten, vielen Menschen einen freien und kostenlosen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Ein freier Zugang zum Internet bietet Vorteile für alle: Die Bürgerinnen und Bürger können elektronische Dienstleistungen – auch die der Stadt – direkt in Anspruch nehmen, der Einzelhandel besser über seine Angebote informieren und auch der touristische Wert der Stadt wird gesteigert. Ich freue mich, dass den Jugendlichen im Zebra nun auch kostenfrei der Zugang ins Internet ermöglicht wird“, so Wibke Brems. „Freifunk im Jugendzentrum Zebra“ weiterlesen

Diashow vom Kirschblütenfest 2015

Wie jedes Jahr stand auch an diesem letzten Wochenende im April Enger quasi Kopf. Auch die Grünen waren wieder mit einem Stand beim Kirschblütenfest vertreten. Dieses Mal ganz im Zeichen der Wahlen am 13. September. Und so waren die Grüne Bürgermeisterkandidatin Regina Schlüter-Ruff und unser Landratskandidat Jürgen Müller sehr engagiert im Einsatz. Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Wenn die Kirsche blüht.