Neujahrsempfang der Herforder Grünen

Ein (kleiner) Abschied

Morgen wählt der Kreisverband Herford einen neuen Vorstand. Wie bereits im Dezember angekündigt, werden meine Co-Sprecherin Stephanie Brink und ich nicht noch einmal für unsere Ämter kandidieren.

Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, weil meine Amtszeit zwar oft recht fordernd aber letztlich sehr ereignisreich und spannend war. Ich habe als Sprecher zwei Bundestagswahlen, eine Kommunalwahl, eine Europawahl und eine ganz besondere Landratswahl mitgestalten dürfen. Auf die bin ich immer noch stolz, weil wir mit unserem rot-grünen Kandidaten Jürgen Müller dem Kreis Herford einen Landrat angeboten haben, der dem Kreis gut tut.

Insbesondere die Zusammenarbeit mit Stephie und zuvor Angelika Fleischer hat mir Spaß gemacht. Auch weil beide meine Haltung geteilt haben, dass der Kreisverband mehr sein muss, als die Summe seiner Ortsverbände. Das ist in einem Flächenkreis nicht unbedingt selbstverständlich. Wir haben dabei neue Formen der Zusammenarbeit und der Öffnung in die Partei ausprobiert. So habe ich z.B. ein Mitgliedernetz aufgebaut, das allen Mitgliedern ständigen Zugang zu Protokollen, allen möglichen Informationen und Werkzeugen zur Vernetzung untereinander liefert. So viel Transparenz war im Kreisverband noch nie.

Ich hoffe, dass das fortgeführt wird und die offenen Baustellen nach der Wahl nun mit mehr Energie angegriffen werden.

Für mich ist das kein Abschied. Ich werde morgen als Beisitzer im Vorstand kandieren und die jetzt notwendigen Prozesse weiter begleiten. Das wird ein Rollentausch sein, der mir – aber auch dem Kreisverband – gut tun wird.

Die Reise geht weiter.

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